Krankenversicherungen für Studenten

Studenten können zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Sie sind zunächst pflichtversichert bei der gesetzlichen Krankenkasse. Dies gilt auch für Studenten, die vorher privat versichert waren. Sie können sich jedoch schon vor dem Studium oder innerhalb der ersten drei Monate des Studiums von der Versicherungspflicht befreien lassen und eine PKV für Studenten abschließen. Die besonders preiswerten Studententarife enthalten oft hochwertigere Leistungen als die gesetzlichen Tarife.

Im Vergleich mit der gesetzlichen Krankenkasse sind die Vergünstigungen der PKV für Studenten weniger stark zeitlich begrenzt. Die preiswerte gesetzliche Krankenversicherung für Studenten endet mit dem 14. Fachsemester oder dem 30.Lebensjahr. Die private Krankenversicherung für Studenten ist semesterunabhängig und wird bis zu einem Alter von 34 Jahren gewährt.

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Auch bestehen für privat versicherte Studenten Vorteile wie die freie Arztwahl, keine Zahlung der Praxisgebühr sowie mögliche Kostenerstattung u. a. für Medikamente, Hilfsmittel, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnersatz und Sehhilfen.

Studierende, die bei ihren Eltern gesetzlich familienversichert sind, können auch während des Studiums kostenlos versichert bleiben und so ihre medizinische Grundversorgung absichern. Dies ist aber nur bis zum 25. Lebensjahr (plus der Zeit des Zivil- oder Wehrdienstes) möglich.
Studenten, die diese Altersschwelle überschritten haben oder ein Gehalt von über 400 Euro im Monat haben, müssen sich selbst gesetzlich versichern. Spätestens dann kann eine private Krankenversicherung für Studenten preiswerter sein oder ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Ein weiterer Vorteil: Während Studenten in der GKV oft keine Kostenerstattungen bekommen, erhalten sie in der privaten Krankenversicherung häufig Geld zurück, wenn sie innerhalb eines Jahres keine Kosten verursacht haben.

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