Das iPhone von Apple – muss man es besitzen?

Viele haben es, jeder will es! Die Rede ist hierbei vom iPhone, dem Multimedia-Handy des kalifornischen Erfolgsunternehmen Apple. Mittlerweile in der dritten Generation erhältlich, sprengt das Handy weltweit alle Verkaufsrekorde. Jeder, der was auf sich hält, besitzt mittlerweile ein solches Handy, und als Besitzer eines herkömmlichen Mobiltelefons kommt man sich mittlerweile schon fast so vor, wie ein Mensch aus der Steinzeit.
Aber woher kommt eigentlich die Faszination für dieses neuartige Handy, und was kann das iPhone wirklich?
Die Idee, die hinter dem iPhone steckt ist eigentlich nicht neu. Ein Handy soll es dem Nutzer ermöglichen, neben den herkömmlichen Verwendungsarten, wie Telefonieren und sms schreiben, nebenbei auch noch im Internet zu surfen, Musik zu hören, sowie Fotos und Videos zu machen. Neu ist nur die Umsetzung. Die Multimedia-Funktionen lassen sich kinderleicht per berührungsempfindlichen Bildschirm („Touch-Screen“) ausführen und optisch übertrifft das iPhone all seine Konkurrenten.
Doch der eigentliche Erfolg des iPhones ist nicht auf die benutzerfreundliche Bedienung oder das extrem schicke Design zurückzuführen, sondern auf eine Apple-eigene Plattform, auf der sich der Kunde tausende kleine Zusatzprogramme für wenig oder gar kein Geld auf sein iPhone herunterladen kann.

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Diese sogenannten „Apps“ (Kurzform für englisch „applications“ – Anwendungen) sind der eigentliche Grund für viele Kunden, sich das nicht gerade billige Smartphone von Apple zu kaufen. Es gibt für alles eine „App“, sei es zum Finden des nächstgelegen Kinos, dem Lesen der besten Kochrezepte oder dem Reservieren eines Hotelzimmers direkt vom Handy aus.
Das iPhone kann alles und erleichtert einen den Alltag durch viele nützliche Zusatzanwendungen. Die Frage, die sich der potenzielle Käufer vor dem Kauf stellen muss, ist die nach der Notwendigkeit all dieser Dinge. Ist es wirklich nötig, die Stadt per virtueller Rundfahrt auf dem iPhone zu erkunden, oder reicht nicht der herkömmliche Stadtplan vollkommen aus? Muss ich meinen Platz beim Italiener wirklich mit dem Handy online reservieren, oder klappt es nicht auch mit einem einfachen Anruf bei Giovanni? Brauche ich die Meinung von zigtausend Leuten zum neusten Kinofilm, oder kann mir nicht auch die beste Freundin weiterhelfen?
Wer sich also in Zukunft lieber nicht mehr auf diese „altmodischen“ Informationsbeschaffungsmaßnahmen und Kommunikationsformen verlassen will, für den ist das iPhone genau das Richtige.
Wer allerdings glaubt, sich auch ohne den neustens „Apps“ im Alltag zu Recht zu finden, der sollte sich das Geld für das Multimedia-Handy sparen und sich stattdessen ein gutes Buch kaufen.

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